Je nach Tierart und Erkrankung wähle ich eine der folgenden Therapien aus. Einen optimalen Erfolg erreiche ich häufig durch Kombination der Therapien.

Phytotherapie (Pflanzenheilkunde)

Die Pflanzentherapie ist schon tausende Jahre alt und kommt heute bei unseren Tieren meistens als Futtermittelzusatz  zum Einsatz. Die Wirkungsweise beruht auf der individuellen Zusammenstellung der Rezeptur. Die Pflanzen wähle ich nach den pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffen aus. Die Zubereitungen sind verschieden; Pferde fressen die Kräuter gerne mit, bei Katzen bietet sich eher die Verabreichung als Tee an. Einsetzen kann man die Pflanzen sowohl innerlich als auch äußerlich.

Bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrosen, Spat, Rehe, Hufrollenentzündung, HD) verwende ich gerne Pflanzen mit entzündungshemmenden, schmerzlindernden und stoffwechselfördernden Eigenschaften (u.a. Weidenrinde, Teufelskralle, Goldrute)

Durchfall oder Verstopfung? Auch hier bieten sich verschiedene Pflanzen mit spasmolytischer, antiphologistischer und antibakterieller Wirkung  wie z.B. Kamille, Pfefferminz, Brombeerblätter oder Eichenrinde an.

Bei Atemwegserkrankungen unterscheide ich u.a.  nach schleimlösenden, auswurffördernden, bronchienerweiternden und entkrampfenden Mitteln sowie nach Mikro- oder Makrobronchitis.

Zu berücksichtigen ist, dass die Tierarten auf die Pflanzen unterschiedlich reagieren.
Baldrian wirkt für die meisten Tiere beruhigend, bei der Katze regt es das Sexualverhalten an und hat die gegenteilige Wirkung. Die Kenntnisse der Pflanzen sowie deren Verstoffwechslung durch dieTiere sind also Voraussetzung für eine erfolgreiche Anwendung.
Vor der IHK habe ich eine Arzneimittelprüfung, den Sachkundenachweis, abgelegt. Dies ermöglicht mir Pflanzen an Sie weiterzugeben
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Akupunktur

Wie Phytotherapie ist Akupunktur ein Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und beide können gut miteinander kombiniert werden. Der Körper wird gemäßt dieser Lehre von 12 verschiedenen Energiebahnen, den sogenannten Meridianen, durchzogen. Die Lebensenergie fließt in einem bestimmten Rhythmus durch den Körper. Krankheit bedeutet Störung dieses Energieflusses. Mittels Reizung der Akupunkturpunkte (durch Nadeln oder Laser), die auf den Meridianen liegen, können diese Störungen behoben werden. Ziel ist es dem Körper über diese Punkte Heilreize zu geben, sodaß die Ausgewogenheit des Energiekreislaufes wieder hergestellt werden kann.
Die Akupunktur ist, wie die Homöopathie, eine Regulationstherapie. Sie kann regenerieren was gestört ist, aber nicht wieder herstellen was zerstört ist
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Blutegelbehandlung

Egel gibt es schon seit 650.000.000 Jahren. Der Name geht auf den Begriff “Echis” - kleine Schlange zurück. 1987 hat der Chrirurg Professor J. Upton Blutegel in der rekonstruktiven Chirurgie eingesetzt und damit z.B. das vollständig abgerissene Ohr eines kleinen Jungen geretten. Seit diesem Zeitpunkt erfreut sich der medizinische Blutegel (Hirudo medicinalis) wieder wachsender Beliebtheit.
Bei seinem Biss gibt der Egel verschiedene gerinnungshemmende und entzündungshemmende Enzyme ab. Eine antibiotische Wirkung wird vermutet, ist aber noch nicht erwiesen.

Hilfreich ist der Wirkstoffcocktail des Egels z.B. bei Hüftgelenksdysplasie (HD) des Hundes wo schon wenige Tage nach der Anwendung  Schmerzfreiheit bewirken werden kann.  Aber auch z.B. bei Spat, Arthrosen, Sehnenentzündungen, Bandscheibenvorfall, bei Pattella-Luxationen u.v.m. ist die Blutegeltherapie sehr wirksam. Der Biss der Egel ist für die Tiere nicht schmerzhaft.

Homöopathie

Grundstäze der Homöopathie:
“Similia similibus curantur" “Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt"

Durch Versuche und Arzneimittelprüfungen wurde von jedem Mittel festgestellt welche Symptome es an einem gesunden Menschen bei längerer Einnahme hervorruft. Samuel Hahnemann (1755 - 1843)  hat entdeckt, dass die Mittel (Pflanzen, Mineralien und Tiere)  im potenzierten Zustand genau die Symptome kurieren können, die sie im Urzustand verursachen. Daher die Aussage “Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt”.

Je besser und detaillierter also der Tierbesitzer die Symptome der Krankheit beim Tier beobachten kann, desto leichter ist es das ähnlichste Mittel zu finden.

Bachblütentherapie

Krankheit wird sich mit den zur Zeit angewandten materialistischen Methoden niemals wirklich heilen oder ausmerzen lassen, weil ihr Ursprung nicht im Materiellen liegt. Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte.“ (Dr. med. Edward Bach, der Entdecker der "Bach-Blüten-Therapie" 1886 - 1936)
Der waliser Arzt war ein erfolgreicher Bakteriologe und Homöopath. Edward Bach  ging von einem ganzheitlichen Ansatz aus und somit gehört zu jeder Krankheit nicht nur ein seelischer Aspekt sondern die Seele ist das wahre Selbst jedes Lebewesens. Edward Bach fand 38 Blüten mit besonders hohen energetischen Schwingungen welche sich im potenzierten Zustand gut zur Heilung eignen.
Die Bachblüten setze ich z.B. gerne untersützend ein bei  Ängstlichkeit, Trauer, Traumatischen Erfahrungen, Stresssituationen (Turnier, Umzug) und Infektionskrankheiten. Um die richtige, individuelle Zusammenstellung zu finden, teste ich jede Blüte mit dem Tensor direkt am Tier aus.